GAGA 4

Mein zweites ich

Wandbild GAGA 4

„GAGA 4 – mein zweites Ich“ lebt vom starken Kontrast zwischen innerem Gefühl und äußerer Erscheinung. Die Frau im Vordergrund wirkt traurig und in sich gekehrt, während sie selbst lachend hinter sich steht – als „zweites Ich“, das wie eine Fassade oder ein Gegenbild erscheint.

Der Schatten des Mannes an der Säule wird zur stillen Ursache dieser Spannung. Er bleibt distanziert und körperlos, prägt aber spürbar die emotionale Lage der Frau.

Die Säulenhalle verstärkt diese Wirkung: Sie wirkt kühl, monumental und fast distanziert – ein Raum, der die emotionale Isolation der Figur unterstreicht und zugleich wie eine Bühne für ihr inneres Drama erscheint.

So verdichtet das Werk den Moment einer inneren Zerrissenheit: zwischen Schmerz, Erinnerung und dem Versuch, nach außen ein anderes Bild von sich selbst zu zeigen.

 


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